Beiträge von gefidu

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    für die cin kann man sonst alternativ auch noch in der signaturdatenbank bei atrust nachsehen.


    selbst bei der bindung mit cin kann es bei abweichenden personenstammdaten zu problemem kommen inho.


    bevor ich geheiratet habe wurde mir von der personenstandsbehörde stark nahegelegend die unterschiedlichen gruppierungen meiner vornamen und die schreibweise meines nachnames zu vereinheitlichen.


    Für eine Vereinheitlichung stehen die Kosten (und der zeitliche Aufwand) in keinem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen der Bürgerkarte (die Löschung eines zweiten Vornamen im Melderegister stellt eine Namensänderung dar und kostet knapp 600 Euro; die Neuausstellung von Führerschein, Personalausweis, Reisepass mit korrigiertem Namen etwa 170 Euro). Die Aktivierung der E-Card wird zwar mit "gratis" vermarktet, wenn ein Problem auftritt wird der Anwender im Regen stehen gelassen, soll auf eigene Kosten Dateninkonsistenzen beseitigen, und wird auf Mehrwerthotlines verwiesen (A-Trust). Und das ist nur ein Teil des Trauerspiels, wirklich unlustig wird es erst bei technischen Problemen, dazu gibt es hier und im Forum der A-Trust ja jede Menge Kommentare.

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    Die Card Identification Number (CIN) ist kein Element des Identitätskonzepts der Bürgerkarte. Die CIN wird daher auch nicht von der Bürgerkartensoftware (z.B. trustDesk-Basic) berücksichtigt bzw. behandelt.


    Das mag schon sein - allerdings funktioniert nach meiner Erfahrung die Sache dort, wo eine Zuordnung der Identität über die CIN erfolgt.
    Das "Bürgerkarten - Identitätskonzept" hingegen ist leider überhaupt nicht durchdacht; bei Abweichungen der Schreibweise des Namens im Melderegister vom Namen im Ausweis oder vom Namen in der jeweiligen E-Government-Applikation ist die Karte dafür unbrauchbar (z. B. zweiter Vorname, Umlaute).

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    Die Wahrscheinlichkeit, dass der 1. Vorname, der Nachname und das Geburtsdatum bei 2 Personen ident sind, ist wohl eher eine theoretische Möglichkeit, oder?


    Bei mir ist es jedenfalls so, dass sowohl im Pass, als auch im Führerschein nur ein Vorname steht, beim ZMR aber 3 Vornamen registriert sind. Das ZMR hat mir bestätigt, dass eine Anfrage mit nur dem 1. Vornamen positiv beantwortet würde. Das Problem liegt also woanders. Im übrigen nervt es jedesmal dieses Problem umständlich aus der Welt zu schaffen.


    Da scheint es ja jede Menge Leute zu geben, die sich mit diesem Problem herumschlagen (ich gehöre selbst dazu und habe es mittlerweile aufgegeben). Siehe auch hier:
    https://www.buergerkarte.at/mv…orum/viewthread?thread=37
    und hier:
    https://forum.a-trust.at/viewtopic.php?t=3756
    Letzterem ist zu entnehmen, dass eine saubere Lösung des Problems (durchgängige Konsolidierung) neben der Zeit für die Amtswege mit mehreren hundert Euro Kosten verbunden ist. Über die freundliche Empfehlung einer Moderatorin weiter oben "sollten Sie den Namen bei der Meldebehörde nachtragen lassen" oder eine "Korrektur veranlassen" kann ich daher nur laut lachen.

    Danke für den Hinweis. Trotzdem eine Anmerkung - wie soll das ganze jemals "abheben", wenn solche Probleme auftreten?
    Das heisst nämlich, dass aufgrund einer derartigen Namensabweichung erst wieder mit jedem Applikationsanbieter eine zusätzliche Kontaktaufnahme notwendig ist. Ich bin schon neugierig, ob bundesschatz.at eine Ausweiskopie mit dem zweiten ZMR - Vornamen verlangt (selbst wenn ich einen solchen Ausweis hätte, wären mir das Kopieren und der Postweg zu mühsam). Da ist die herkömmliche Methode (Benutzerkennung und Passwort) viel weniger aufwändig.

    Problem:
    Der Versuch, die Karte dem Konto zuzuordnen, wurde mit einer Fehlermeldung beantwortet, die auf einen Namensunterschied hinweist: Ich habe im ZMR und damit auch in der Personenbindung auf der Karte einen zweiten Vornamen, bei bundesschatz.at nur einen (auch nur einen in allen Ausweisen, ebenso bei der SV und auf der E-Card).
    Die Zuordnung zu einem Konto bei der PSK (dort ist auch nur mein erster Vorname bekannt) war hingegen problemlos möglich.
    Vielleicht hat hier jemand einen Lösungsvorschlag für dieses Problem - wenn möglich ohne weitere Kosten (eine Neuausstellung von Führerschein / Personalausweis / Reisepass mit dem zweiten Vornamen, Veranlassung der Namensänderung mit neuem Ausweis bei bundesschatz.at und weiteren potentiellen Bürgerkartenakzeptanzstellen kommt definitiv nicht in Frage - da vergesse ich die Sache lieber gleich).
    Dass sich die Begeisterung für die Bürgerkarte angesichts solcher Ungereimtheiten in Grenzen hält, wundert mich nicht.