Beiträge von hleitold

    Danke für den Hinweis. Wir konnten es mit ReinerSCT nachstellen, betrifft aber wohl auch andere Situationen mit 7-stelliger Signatur-PIN.


    Es wird analysiert und in zukünftigen Releases behoben. Für Online-BKU ginge als workaround bis dahin nur, auf 6-stellige PIn zu wechseln (oder natürlich lokale BKU).

    Die Bürgerkartenschnittstelle ist eine offene Spezifikation, die von mehreren Herstellern als Bürgerkartenumgebung (BKU) umgesetzt wurde (dzt. A-Trust , BDC und IT Solution ). Alle Lösungen können gleichwertig mit Bürgerkartenanwendungen verwendet werden. Es ist keine als eine ?offizielle? Umsetzung ausgezeichnet.


    trustDesk basic wurde aus einer Ausschreibung als Generallizenz angeschafft, die jedenfalls kostenlos zur Verfügung steht (siehe Voraussetzungen/Software ).


    Eine aktuelle Variante ist die Online-BKU, die keine lokale Installation mehr benötigt (sofern aktuelles Java installiert ist). Diese kann in einer Demo-Applikation getestet werden. Es wird damit gerechnet, dass Anwendungen sukzessive auch die Online-BKU unterstützen werden.


    Aus der Online-BKU wird EGIZ demnächst eine Open Source Variante einer BKU für lokale Installation aus dem MOCCA-Projekt auskoppeln. Als JAVA-Lösung wird diese die gängigen Betriebssysteme unterstützen. Die Open Source BKU wird Anfang 2009 veröffentlicht.


    Es ist also weiterhin mit einer Auswahl an Bürgerkartenprodukten zu rechnen, diese wird über die Online-Variante bzw. Open Source Lösung ergänzt.

    Das E-Government Innovationszentrum EGIZ hat unter dem Titel "MOCCA-Online" eine Online BKU entwickelt und am 15.11.2008 in Version 1.0 freigegeben. Die Online BKU ist eine Alternative zur lokalen Installation einer Bürgerkartenumgebung (BKU). Über JAVA Applet-Technologie werden für die Verwendung der Bürgerkarte nur der Browser (mit aktuellem JAVA ab 1.6) und der Kartenleser benötigt.


    Bürgerkartenanwendungen werden erst sukzessive die Online BKU integrieren (z.B. als Ergänzung des Server-Moduls MOA-ID), Sie können diese neue Entwickluneg aber bereits auf einer Demoseite ausprobieren - neben einem einfachen Test der herkömmlichen Variante Lokale BKU.


    Die Freigabe einer MOCCA-Variante für lokale Installation am PC ist für Dezember 2008 geplant.


    Für Entwickler und Interessierte: Beides (MOCCA-Online und lokale Installation) sind frei verfügbar, Open Source und unter
    http://egovlabs.gv.at/projects/mocca auf der OpenSource Plattform des Digitalen Österreich.

    Sowohl die e-card, als auch die Bankomatkarte können als vollwertige Bürgerkarte aktiviert werden. Von den genannten Anwendungen können Sie alle Anwendungen mit beiden verwendet werden, also acuch mit der e-card.


    Einzig @quick ist ausserhalb der Bürgerkartenfunktion, die Quick-Geldbörse haben Sie nur auf der Bankomatkarte. Für @quick muss aber die Bürgerkartenfunktion auf der Bankomatkarte nicht aktiviert werden.


    Sie können auch beliebig viele Karten parallel als Bürgerkarte aktiviert haben, z.B. die e-card kostenlos freischalten und später auch die Bankomatkarte, wenn Sie auch die verwenden wollen.


    SSL steht für "secure socket layer" und sichert die Verbindung Ihres Webbrowsers mit dem Webserver. Die übermittelten Daten werden verschlüsselt und Sie können durch Zertifikate erkennen, ob Sie tatsächlich mit dem Webserver z.B. Ihrer Bank verbunden sind. Erklärungen dazu finden Sie etwa am A-SIT Flyer Sicherheit von Webservern


    Ich hoffe, das hilt.

    Bei Wechsel des PCs muss am neuen PC nur die Software installiert werden. Die Zertifikate und die Personenbindung sind auf der Karte gespeichert.(*) Das selbe gilt, wenn Sie die Bürgerkarte auf mehreren PCs verwenden wollen.


    Manuelle Installation:
    (1) Zuerst ist der Kartenleser zu installeren. Je nach Leser-Typ und Betriebssystem (z.B. Windows) geht das aber meist automatisch beim ersten Anstecken des Lesers (**)
    (2) Dann muss die Software "Bürgerkartenumgebung" installiert werden. Siehe dazu "Ich benötige dazu - Software".


    Zur Vereinfachung der Installation unter Microsoft Windows bietet a.trust mit dem a.sign installer ein Tool an, das durch die Schritte führt.


    Sie können nach der Installation über das Testnormal Bürgerkarte oder das help.gv Testformular testen, ob alles geklappt hat.


    Anmerkungen:
    (*) Sollten Sie von jemandem eine elektronische Vollmacht erhalten haben, kann diese in der Bürgerkartenumgebung (in der Software) gespeichert sein, z.B. dzt. bei der e-card. Die Vollmacht kann bei trustDesk über den Menüpunkt "Stellvertretungen" exportiert und dann am neuen PC importiert werden.
    (**) Es kann notwendig sein, den Kartenleser über den Installationssatz des Kartenleser-Herstellers (Hersteller-CD oder -Web) zu installieren. z.B. bei Lesern mit PIN-pad, um einen sog. CT-API Treiber zu installieren. Bei Kartenlesern ohne Tastatur reicht unter Windows aber meist die Plug&Play Installation beim ersten Anstecken es Kartenlesers.

    Die folgende Anfrage erhielten wir per Email:

    Zitat

    Sehr geehrte Damen und Herren,


    für Ausschreibungen braucht unser Geschäftsführer jeweils eine Strafregisterbescheinigung. Wie kann man das online bewerkstelligen? Wie kommt er zu einer Bürgerkarte bzw welche Verwaltungsvereinfachung gibt es hierzu?


    Eine Strafregisterbescheinigung können Sie (Ihr Geschäftsführer) mit Bürgerkarte über https://apps.egiz.gv.at/strafregister/ einfach elektronisch beantragen. Es entfällt dann der Weg zur Bundespolizeidirektion/zum Bürgermeister.


    Wenn Sie (Ihr Geschäftsführer) auch bei einem elektronischen Zustelldienst wie http://www.zustellung.gv.at registriert sind (ist), wird die Strafregisterbescheinigung auch elektronisch zugestellt - typisch noch am selben Tag (Anm.: elektronisch zugestellt wird dzt., wenn zur/zum Betroffenen keine Strafen registriert sind oder nicht nach ihr/ihm gefahndet wird. Elektronisch beantragen kann man aber auch in diesen Fällen. Einzig die Zustellung ist dann auf Papier und deshalb um Postweg später.).


    Sie finden weitere Bürgerkartenanwendungen von Bund bzw. regionale von Ländern und Gemeinden über den elektronischen Amtshelfer help.gv auf http://www.help.gv.at/Content.Node/281/Seite.2811000.html


    Wie Sie eine Bürgerkarte aktivieren (z.B. e-card oder Bankomatkarte), erklären wir auf http://www.buergerkarte.at/de/aktivieren/online.html

    E-Government Anwendungen verwenden für die SSL-Verbindungen (https) meist Zertifikate österreichischer Zertifizierungsdiensteanbieter - a.trust oder A-CERT. So auch https://www.buergerkarte.at. Die Wurzelzertifikate sind im aktuellen Firefox 3 nicht als Zertifizierungstellen vorkonfiguriert.


    Durch eine Verschärfung der Meldungen bei Firefox 3 beim Hinzufügen der Zertifikate - konkret beim Hinzufügen von Ausnahmen, dass "Seriöse Banken, Geschäfte und öffentliche Stellen Sie nicht bitten werden, das zu tun. " kann es zu Verunsicherung kommen. Sie können die Root-Zertifikate auf verschiedene Arten in Firefox 3 installieren:


    1.) a.trust bietet auf http://www.a-trust.at/xpi/atrusttools/infoFF.asp ein Tool zur Installation an.


    2.) Sie können die entsprechenden Zertifikate manuell in Firefox installieren. In Firefox geht das über Extras > Einstellungen > Erweitert > Verschlüsselung > Zertifikate anzeigen > Importieren.
    Sie müssen die Root- (Stamm-) und Zwischeninstanzzertifikate installieren.
    Diese finden Sie für a.trust auf http://www.a-trust.at/info.asp?ch=2&lang=GE&node=659 (z.B. Stamm: A-Trust-nQual-03 bzw. Zwischeninstanz: a-sign-SSL-03) und für A-CERT auf http://www.a-cert.at/php/cms_m…UB-TEXT-A-CERT&s=08305wjt .


    3.) Oder Sie ignorieren die Warnung und fügen eine Ausnahme hinzu.