Bürgerkarte für Grenzgänger?

  • Wir haben einige Fragen zur Bürgerkarte für Grenzgänger. Meine Frau ist österreichische Staatsbürgerin und wir wohnen zusammen bei Lindau (Deutschland). Sie ist Grenzgängerin, d.h. sie arbeitet als Angestellte in Österreich und ist somit dort auch sozialversichert und hat eine e-Card (VGKK). Nun zu den Fragen:
    1. Kann meine Frau auch eine Bürgerkarte bekommen, d.h. ihre e-Card als Bürgerkarte freischalten lassen?
    2. Wenn ja, wie?
    3. Wenn nein, warum nicht? (gesetzliche Grundlage?)


    Viele Grüße

  • Die Freischaltung der e-card als Bürgerkarte ist auch für Auslandsösterreicher/innen möglich.
    Siehe dazu diesen Thread im Forum: [url=https://www.buergerkarte.at/mvnforum/mvnforum/viewthread_thread,129]https://www.buergerkarte.at/mv…rum/viewthread_thread,129[/url]


    Voraussetzung für die Bürgerkartenregistrierung ist ein Eintrag im Zentralen Melderegister (ZMR), d.h. die betreffende Person ist in Österreich wohnhaft gemeldet. Für Auslands-Österreicher/innen gilt: Der Eintrag im Zentralen Melderegister wird erst nach 10 Jahren gelöscht.
    Wenn Ihre Frau bei der Erstellung der Bürgerkarte nicht im ZMR gefunden wird, kann sie bei der Bürgerkartenregistrierungsstelle die Eintragung in das Ergänzungsregister für natürliche Personen (ERnP) beantragen. Siehe dazu die Informationen auf der Webseite der Stammzahlenregisterbehörde (Datenschutzkommission).


    Einen automatisierten Ablauf gibt es dazu noch nicht ? kontaktieren Sie bitte die Stammzahlenregisterbehörde.

  • Vielen Dank für die Antwort. Meine Frau ist noch im ZMR eingetragen mit ihrer letzten Wohnadresse in Österreich. Sie hat aber jetzt keinen Wohnsitz mehr in Österreich. So wie ich Sie verstanden habe, reicht der Eintrag im ZMR, auch wenn kein Wohnsitz mehr in Österreich besteht, oder? Somit sollte eine Bürgerkartenregistrierungsstelle die Freischaltung der Bürgerkarte durchführen können. Sehe ich das richtig?