Volkszählung mit Bürgerkarte?

  • Mit dem Identitätsmanagement des E-Government Gesetzes (das auch die Bürgerkarte definiert) wird die Volkszählung als sogenannte "Registerzählung" durchgeführt. D.h. automatisiert und es ist im Regelfall kein Ausfüllen von Fragebögen o.ä. durch BürgerInnen mehr nötig. (Somit ist die Antwort auf Ihre Frage "nein", die Volkszählung hängt aber mit den Bürgerkartensystem zusammen).


    In Kürze funktioniert es etwa so: Amtliche Basisregister (Zentrales Melderegister, Hauptverband der Sozialversicherungsträger, Gebäude- und Wohnungsregister, Schul- und Hochschulstatistik, ... ) etc. wurden seit Einführung der Bürgerkarte mit den "bereichsspezifischen Pesonenkennzeichen bPK" befüllt. Die bPK sind Ihre eindeutigen Identifikatoren in den Anwendungen nach Sektoren (Steuern und Abgaben, Sozialverischerung, Gesundheit, ... (es gibt etwa 40 solcher Sektoren)). die bei der Anmeldung mit der Bürgerkarte generiert werden.
    Für die Registerzählung errechnet die Stammzahlenregisterbehörde (die Datenschutzkommission) verschlüsselte bPKs für den Bereich "Amtliche Statistik". Die Register melden dann nur die notwendigen Daten unter dieser verschlüsselten bPK in die Statistik ein. Dabei werden nur die noiwendigen Daten eingemeldet (z.B. meldet das Arbeitsmarktservice Ihren Beschäftigungsstatus "arbeitslos, arbeitsuchend, lehrstellensuchend ....", jedoch kein Register Ihren Namen.


    Nur wenn es in der Qualitätssicherung zu unvollständigen oder widerspüchlichen Daten kommt, kann es zu einer Befragung kommen. Die Bundesanstalt für Statistik kann dann zum fehlerhaften Datensatz um Ihren Namen und Ihre Adresse rückfragen und ggf. änhlich wie bisher zur Vervollständigung ebei Ihnen Auskunft einholen. (Etwas genauer werden zur Wahrung des Datenschutzes die bPKs ausgekreutzt verschlüsselt. Das Basisregister erhält eine bPK(Statistik), die nur die Bundesanstalt für Statistik entschlüsseln kann, gibt für allf. Rückfragen die bPK des eigenen Bereichs, (zB bPK(Arbeit)) für sich selbst verschlüsselt mit.)


    D.h. im Idealfall merken Sie von der Volkszählung gar nichts.


    2006 wurde schon eine Probezählungso diurchgeführt. Die Volkszählung 2011 ist ertsmals eine Großregsiterzälung. Mehr dazu finden Sie aus dne Seiten des Bundesanstalt für Statistik